imschneidersitz - Dein BLOG für Yoga & Selbstentfaltung

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Mein Ziel ist es mich selber auf meinem individuellen Weg möglichst gut zu unterstüzen und auch dir auf Deinem ganz eigenen Weg ein paar Tipps mitzugeben. Mein Motto: es ist alles bereits da, wir müssen es nur wieder entdecken!

 

2019-11-06

All that you are going through is preparing your for what you asked

Yoga-ImSchneidersitz-E20A0285-JSandor.jpeg“All that you are going through is preparing you for what you asked.” Alles was wir jetzt gerade erleben, an positiven und negativen Dingen bereitet uns auf das vor, was wir uns im Innersten wünschen.

Wie darf man das jetzt verstehen?

Der Weg ist das Ziel, nicht das Ziel ist das Ziel

Wir haben eine größere Vision in unserem Leben. Einen Traum, den wir uns erfüllen wollen, ein Ziel an dem wir arbeiten. Wir zerlegen diesen vielleicht etwas längeren Weg in Teilschritte, in Etappen. Ich glaube, dass ist nichts, was man sich vornimmt, das ist einfach das was passiert. Wir können ja immer nur einen Schritt vor den anderen setzen. Und dazwischen, zwischen dem was wir uns vorgenommen haben und dem was passiert passiert das Leben. Ein Plan geht nicht so auf wie wir uns gedacht haben. Eine Idee lässt sich nicht so umsetzen. Eine Person verlässt unser Leben, die eigentlich fix eingeplant war. Es gibt viele Dinge die ungeplant zu uns kommen. Die Strategien, die wir uns dabei aneignen, mit dem umzugehen, was uns da “dazwischen” kommt, die Hingabe, die wir entwickeln, weil wir voll gegen die Mauer gekracht sind und jetzt am Boden liegen und momentan nicht wissen wie es weiter gehen soll, genau diese Eigenschaften können wir dann, wenn wir sie später mal brauchen, wenn wir dort sind wo wir so unbedingt sein wollen, ganz einfach abrufen.

Aber auch nur deshalb, weil wir sie davor Schritt für Schritt gelernt haben. Und jetzt bin ich da, wo ich mit diesem Artikel eigentlich hin will: wir vergessen oft, dass wir uns ALLES mal Schritt für Schritt angeeignet habe. Ja sogar das Gehen, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir haben gesehen, dass unsere Umgebung, am wahrscheinlichsten unsere Eltern, nicht auf Händen und Füßen krabbeln. Wir wollten auch so wie sie, einfach drauf los laufen und vielleicht sogar schneller werden.

Was machten wir damals? Auch nur einen Schritt vor den anderen setzen.

Schritt für Schritt gehen lernen - das gilt auch für neue Strategien

Was können wir aus dem, was Kinder jeden Tag mit den unterschiedlichsten Dingen machen, lernen?

1. Wir könenn uns jemanden suchen, der uns inspiriert. Das kann ein Star sein, ein Lehrer, ein Buch, eine Biographie. Gibt es jemanden in deiner Umgebung, der das, was du möchtest schon hat? Wie ist sie/er dazu gekommen? Welche Schritte hat die Person getan?

2. Wir suchen uns so Unterstützung. Vielleicht kann ich jemanden konkret fragen ob er mir hilft? Vielleicht ist es aber auch unsere Umgebung, Freunde oder Familie die uns trägt und ab und zu hält.

3. Wir tun es einfach. Versuch es. Leg los ohne dauernd drüber nachzudenken was dabei alles schief gehen könnte. Hättest du das als Kind auch dauernd gemacht, würdest du heute noch nicht gehen.

4. Wenn du hinfällst, dann fall halt hin. Dann hat es eben nicht geklappt. Gibt es einen Grund dafür? Welchen Grund gibt es? Ich bin schon ein großer Fan davon zu hiterfragen, ob das Gefühl und die Richtung, in die du gehst noch passen. Was ist deine Motivation? Wenn die noch passt, dann steh auf und probiere es nochmal. Vielleicht änderst du auch einen kleinen Teil vielleicht probierst du es genau so noch einmal.

Was war als Kind einfacher?

Was uns daran so schwer fällt, ist, dass wir denken, wir müssten immer schon ganz genau wissen, wo es hingehen soll. Als Erwachsener kann man doch schon alles oder? Naja. Wir können die Dinge so, wie wir sie schon seit Jahren machen. Wollen wir aber unser Verhalten in irgend einer Art ändern, weil es uns auf die alte Art und Weise nicht mehr weiter bringt, dann fangen wir bei Null an. Dann gilt es, Rückschläge zu akzeptieren, Pausen zu machen, Geduld zu haben und auch mal wieder in alte Muster zurück zu fallen. So lange wir das alles bewusst tun, dann passt das ja auch. So kann ich mich aber auch in dem Moment, wo ich die Kraft und nötige Energie zusätzlich übrig hab, auch dafür entscheiden, es noch noch einmal anders zu probieren.

Keep on shining and enjoy!

Julia Feketitsch - 19:18 @ ALLGEMEIN, YOGA, SELBSTENTFALTUNG | Kommentar hinzufügen

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